Warum Cohiba öfter gefälscht wird als jede andere Marke
Fälscher folgen derselben Logik wie in jedem Luxusmarkt: Sie wählen den Namen, den die meisten kennen, koppeln ihn an Sehnsucht und verkaufen die Vorstellung. In der Welt der Cubans ist Cohiba deshalb das naheliegende Ziel.
Prestige schafft einfache Nachfrage
Selbst Menschen mit wenig Zigarrenwissen kennen oft den Namen Cohiba. Diese Bekanntheit erleichtert den Verkauf gefälschter Kisten, besonders an Reisende, Geschenkkäufer und Gelegenheitsraucher.
Je sichtbarer die Marke, desto weniger Aufklärung braucht der Verkäufer, um Vertrauen zu erzeugen.
- Wiedererkennbare Luxusmarken sind das erste Ziel von Fälschern.
- Geschenkkäufer sind besonders anfällig für Prestigeetiketten.
- Eine berühmte Banderole lenkt sofort von mittelmäßigem Tabak ab.
Die Geschichte wird Teil des Produkts
Cohiba ist nicht nur Tabak. Der Name trägt kulturelle und luxuriöse Symbolik, die emotionale Nachfrage erzeugt und leicht ausgenutzt werden kann.
Wer die Marke erkunden will, sollte langsam und über verlässliche Kanäle kaufen. Eine einzelne echte Zigarre ist wertvoller als eine verdächtig günstige Kiste.
Cohiba wird so häufig gefälscht, weil der Name verkauft, noch bevor die Zigarre überzeugen muss.

